| ADOLESCENTS
Sexualität ist ein zentraler Teil der Identitätsfindung, welche eine besondere Aufmerksamkeit in jedem Lebensabschnitt fordert, vor allem aber im Jugendalter. SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz setzt sich dafür ein, dass Jugendliche überall in der Schweiz Angebote der sexuellen Bildung wahrnehmen können, welche an ihre kognitive und emotionale Entwicklung angepasst ist, im schulischen sowie im ausserschulischen Bereich. |
Jugendpartizipation
Die Mitbestimmung der Jugendichen in allen Bereichen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte ist ein prioritäres Anliegen von SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz.
Die Jugendlichen, Hauptzielpublikum der Bildung zur sexuellen Gesundheit und KlientInnen der Beratungsstellen zur Familienplanung, sollten nicht nur leichten Zugang zu den Dienstleistungen haben, sie sollen sich auch aktiv engagieren können, damit sie eine selbstbestimmte und positive Sexualität ausleben können.
Jugendliche werden um ihre Meinung in verschiedenen Jugendprojekten gefragt und/oder können aktiv mitmachen.
Auf internationaler Ebene ist SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz das schweizerische Mitglied von IPPF (Internationale Organisation der Familienplanungsstellen) und ist mit deren Jugendgruppe YSAFE (youth sexual awareness for Europe) in Verbindung. Jedes Jahr hat SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz die Möglichkeit ein(e) Jugendliche(r) zu dem Treffen der Jugendgruppe in Brüssel zu delegieren.
Jugendliche gesucht!
PLANeS unterstützt Jugendliche, die ihre Meinung äussern und angehört werden wollen in Sachen sexuelle und reproduktive Gesundheit.
Für weitere Informationen: Christine Guckert, christine.guckert@sexuelle-gesundheit.ch oder 021 661 22 33
Sexualpädagogik
Auf der Basis der Rechte streben SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz, wie auch IPPF, eine sexuelle Bildung an, die den Jugendlichen Fähigkeiten, Wissen, Verhalten und Werte vermittelt, die sie brauchen, um ihre Sexualität entwickeln zu können, individuell, wie auch im Bezug auf andere. Dieser Lernprozess ist in einem Stadium der emotionalen und sozialen Entwicklung verankert, in dem die Schule, als öffentliche Institution, ein geeigneter Ort ist, um den Zugang zu allen Jugendlichen zu erhalten. Die Sexualpädagogik ist hier also als die sexuelle Bildung im schulischen Kontext zu verstehen.
SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz unterstützt sowohl die Professionalisierung unter Beizug externer Fachpersonen als auch die Sensibilisierung von LehrerInnen auf Fragen im Zusammenhang mit Sexualität und auf die Intervention bei Konfliktsituationen. Dieses Kooperationsmodell ist ein Garant für die Qualitätssicherung.
Des Weiteren stützt sich PLANes auf die "Standards for sexuality education in Europe" ab, welche 2010 von der WHO erarbeitet worden sind.
Für weitere Informationen: Gilberte Voide, gilberte.voide@sexuelle-gesundheit.ch oder 021 661 22 33