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SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz fördert eine professionelle Informations- und Beratungsarbeit zu Sexualität, Verhütung und Schwangerschaft in allen Lebensabschnitten. Sie setzt sich dafür ein, dass alle, Frauen wie Männer, Paare, Jugendliche, MigrantInnen und Menschen mit Behinderung Zugang zu diesen Leistungen haben. |
Die Informationsplattform www.isis-info.ch
Die Informationsplattform enthält praktische Informationen zu spezifischen Angeboten der anerkannten Schweizer Fachstellen, die Beratung in sexueller und reproduktiver Gesundheit anbieten. Über eine Suchmaschine können die spezifischen Angebote in nächster Nähe abgerufen werden. Die Website existiert in deutscher, französischer und italienischer Sprache.
Für weitere Informationen: Christine Guckert, christine.guckert@sexuelle-gesundheit.ch oder 031 311 44 08
Bestandsaufnahme der Angebote im Bereich Migration
PLANeS - SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz führte im Jahr 2009 im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), Abteilung Multisektorale Projekte, eine Bestandsaufnahme bei den Familienplanungsstellen bezüglich der Angebote für MigrantInnen durch. Einige Familienplanungsstellen arbeiten eng mit Migrationsorganisationen zusammen, beraten Sans-Papiers, organisieren Veranstaltungen zur Mädchenbeschneidung oder geben in Kursen für MigrantInnen Informationen zur sexuellen Gesundheit und diesbezügliche Dienstleitungen. Die Bestandsaufnahme zeigt auch Lücken und Bedürfnisse auf. Wichtige Empfehlungen betreffen demnach die Beratung mit einer Übersetzerin, finanzielle Unterstützung und die interkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden.
Publikationen für MigrantInnen
Für weitere Informationen: Christine Guckert, christine.guckert@sexuelle-gesundheit.ch oder 031 311 44 08
Notfallkontrazeption
Die "Pille danach" ist seit November 2002 in allen Apotheken in der Schweiz rezeptfrei erhältlich, darf aber ausschliesslich von der Apothekerin/vom Apotheker nach einem Beratungsgespräch abgegeben werden.
SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz setzt sich derzeit dafür ein, dass nicht nur die ApothekerInnen sondern auch die BeraterInnen in den Familienplanungsstellen Notfallkontrazeptiva abgeben dürfen, was jetzt unter bestimmten Bedingungen der Fall ist.
SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz hat zudem eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe (Apothekerverband, VSSB, Profa, Uni Basel und weitere) gebildet, die laufend die Qualität der Pille-danach-Abgabe in den Apotheken prüft und für auftauchende Probleme Verbesserungsvorschläge erarbeiten und umsetzen soll.
Publikationen zum Thema Notfallkontrazeption
Für weitere Informationen: Christine Guckert, christine.guckert@sexuelle-gesundheit.ch oder 031 311 44 08